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Als Akzeptanzparadigma (auch als Harm Reduction, zu deutsch Schadensminimierung bezeichnet) wird die Auffassung bezeichnet, dass ein bestimmtes als schädlich angesehenes Verhalten nicht verhindern ließe und man statt dessen beim Umgang mit dem Verhalten auf die Reduzierung von Risiken hinwirken solle.

Das Akzeptanzparadigma steht dem Abstinenz- bzw. Verbotsparadigma entgegen, welches versucht durch ein maximales unattraktiv machen des schädlichen Verhaltens es gänzlich zu unterbinden und dabei auch ein gesteigertes Risiko bzw. die Bestrafung für die Ausübenden dieses Verhaltens in Kauf nimmt.

Akzeptanzparadigma bei Drogen[]

Maßnahmen im Rahmen des Akzeptanzparadigmas bei Dorgen zielen in der Regel auf eine Minimierung des verursachten Schadens ab. Der Konsument entscheidet selbst über seinen Drogenkonsum, allerdings soll er durch Aufklärung über die Drogen und ihre Risiken in der Lage sein, diese Entscheidung möglichst informiert zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, welche die Risiken im Falle des Konsums reduzieren (z.B. Safer Sniffing-Regeln). Unterstützt werden etwa Konsumräume oder Möglichkeiten zum Drugchecking.


Akzeptanzparadigma in anderen Bereichen[]

Der Gegensatz von Akzeptanz- und Verbotsparadigma lässt sich in vielen anderen Bereichen wiederfinden, so etwa beim Umgang mit außerehelichem Sex, Prostitution, ungesunden Lebensweisen oder riskanten Sportarten.