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Buprenorphin ist ein halbsynthetisches Opioid, hergestellt aus dem Opiat Thebain. Es ist außerdem ein Partialantagonsit mit hoher Rezeptor-Affinität zum µ-Opioid-Rezeptor, welches womöglich für die einzigartige Eigenschaft des Stoffes mit verantwortlich ist.

Denn bei den meisten Opioiden wird bei höherer Dosierung meist nicht die Halbwertszeit verlängert, sondern nur die Stärke der Wirkung, was bei allen voll Agonisten unweigerlich zum Tot durch Atemdepression führen würde.

Mit Buprenorphin kann man Substituierten nicht nur subkutan/i.m. eine mehrere Tage bis ganze Wochen-Dosis injezieren, angehende potentielle Süchtige, die die Opiatwirkung probieren wollen, können über Buprenorphin ohne die Gefahr einer Atemldepression eine extrem unangenehme überdosisähnliche Erfahrung ohne Gefahren machen, die meist so abschreckend wirkt (mit ein Grund ist die hohe Halbwertszeit des Wirkstoffes), dass der/die Betroffene Opiate/Opioide nie wieder anrührt, was ganz explizit keine Anregung zum Nachmachen sein soll! Auch wenn ich mir sicher bin, ich habe keine geprüfte Qualifikation und jeder sollte bei sowas einen Arzt zur Rate ziehen (vorallem die Subsitutionsärzte sind oft sehr tollerant und Kompetent!). Kompetenz scheint gerade bei Akademikern immer wichtiger zu werden, ich gebe mal ein Beispiel aus dem Ärzteblatt, ein deutscher Arzt wusste nicht die Potents von Diamorphin, weshalb er einen Tod verantworten muss.[1]


https://www.aerzteblatt.de/archiv/78233/Ad-hoc-dienste-in-Grossbritannien-Andere-Laender-andere-Sitten

Verwandte Drogen[]

Morphinan Morphinan-Derivate (Morphinane)
Desomorphin Morphin Codein Dihydrocodein Thebain Heroin
Desomorphin Morphin Codein Dihydrocodein Thebain Heroin
Oxycodon Oxymorphon Naloxon Nalbuphin Etorphin Dextromethorphan
Oxycodon Oxymorphon Naloxon Nalbuphin Etorphin Dextromethorphan
Hydromorphon
Hydromorphon
Opioide (Kategorie)
Wechselwirkung Vertreter Häufige Wirkstoffgruppe
Opioid-Agonist 2-MF, 3-MF, Allylprodin, Alphaprodin, Anileridin, Buprenorphin Carfentanyl, Deltorphin (Phyllomedusa bicolor), Deltorphin I, Deltorphin II, Dermorphin, Dextropropoxyphen, Fentanyl, Levacetylmethadol, Levomethadon, Meptazinol, Methadon, Mitragynin(Kratom), MPPP, Myrrhe, O-Desmethyltramadol (Krypton), Pentazocin, Pethidin, Piritramid, Prodin, PZM21, Remifentanil, Sufentanil, Tapentadol, Tilidin, Tramadol, W-18, U-47700, Cychlorphin Analgetika
Euphorika
Addiktiva
Morphinane
Desomorphin(Krokodil), Dihydrocodein, Heroin, Hydrocodon, Hydromorphon, Levallorphan, Levorphanol, Oxycodon
Opiate
Codein(Purple drank), Morphin, Thebain, Narcein
Schlafmohn-Zubereitungen: Blaumohn-Plörre(Mohnsaat), Opium, Opium-Tinktur, Opiumessig, Polnische Suppe
Nitazene
Nitazen, Etonitazen, Isotonitazin, Metonitazin, N-Desethyletonitazen, Etomethazen, Etocyanazen, Etoacetazen, Etodicloazen, Etonitazepyne, Protonitazen, Protonitazepyne, Isotonitazepyne, Isotonitazepipne, Butonitazen, Isobutonitazen, Methylenedioxynitazen, Desnitazen, Metodesnitazen, Metodesnitazepyne, Etodesnitazen, Etodesnitazepyn, Etodesnitazepipne, Protodesnitazen, Isotodesnitazen, Meta-Metonitazen, Metonitazepyn, Metonitazepipne, N-Desethylmetonitazen, Metomethazen, Dimetonitazen, α-Methylmetonitazen, O-Desethyl-etonitazen, Protonitazepipne, N-Desethylprotonitazen, N-Desethylisotonitazen, Secbutonitazen, Etoetonitazen, Flunitazen, Clonitazen, Bronitazen, Methylnitazen, Ethylnitazen, Propylnitazen, t-Butylnitazen, Acetoxynitazen, Methylthionitazen, Ethylthionitazen, Tetrahydrofuranitazen
Endorphine
α-Endorphin, β-Endorphin, γ-Endorphin, σ-Endorphin

Enkephaline: Met-Enkephalin, Leu-Enkephalin
Dynorphine: Dynorphin A, Dynorphin B, α-Neoendorphin, β-Neoendorphin, Big Dynorphin

Exorphine
Casomorphine, Gliadorphine, Rubiscoline, Sojamorphine
Κ-Opioid-Agonist‎ Salvinorin A(Salvia divinorum) Dissoziativa
Opioid-Antagonist Naloxon, Naltrexon Antidot für Opioid-Agonisten
Mischkonsum mit
Cannabinoiden, Delirantia, Dissoziativa, GABAnergika, Uppern