Als Glückshormone werden in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen körpereigene Substanzen (Hormone, Neurotransmitter) bezeichnet, welche mit dem Wohlbefinden assoziiert werden. Sie bilden eine Teilmenge der Körpereigenen Drogen.
Der Begriff ist sehr vereinfachend, da Glück etwas ist das wissenschaftlich kaum greifbar ist. Auch besitzen die meisten dieser Substanzen eine Vielzahl von verschiedenen Zwecken im Körper. Es ist auch nicht sinnvoll Serotonin oder Dopamin zu sich zu nehmen, da sie nicht durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen können und deshalb nicht im Zentralnervensystem aktiv werden können.
Beispiele[]
- Monoamine:
- Serotonin, Gewebshormon und Neurotransmitter
- Dopamin, Neurotransmitter, oft assoziert mit dem Motivationsgefühl
- Noradrenalin, "Stresshormon", Nebennieren-Hormon und Neurotransmitter
- Melatonin, "Schlafhormon", Hormon der Zirbeldrüse
- Endorphine, körpereigene Opioide
- α-Endorphin
- β-Endorphin
- γ-Endorphin
- σ-Endorphin
- Enkephaline
- Met-Enkephalin
- Leu-Enkephalin
- Dynorphine
- Dynorphin A
- Dynorphin B
- α-Neoendorphin
- β-Neoendorphin
- Big Dynorphin
- Oxytocin, "Liebeshormon", "Kuschelhormon"
Wechselwirkende Substanzen[]
- MAO-Hemmer (hemmen den Abbau von Serotonin und Dopamin, Antidepressiva)
- Monoamin-Wiederaufnahmehemmer
- Monoamin-Releaser (Bewirken die Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und/oder Noradrenalin, häufig z.B. Amphetamine)
- Serotonin-Präkursoren: Tryptophan, 5-Hydroxytryptophan